Case Study – Onlinezugangsgesetz (OZG)

Knackpunkt Schnittstelle

Der Staat will digitaler werden und benötigt dazu die Software von externen Anbietern. 5Minds liefert dazu hochflexible Schnittstellen, um Sicherheitsrisiken auszuschalten.

Case Study – Onlinezugangsgesetz (OZG)​

Knackpunkt Schnittstelle

Der Staat will digitaler werden und benötigt dazu die Software von externen Anbietern. 5Minds liefert dazu hochflexible Schnittstellen, um Sicherheitsrisiken auszuschalten.

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) dürfte so manchen verstaubten Bürokraten in den Wahnsinn treiben. Verwaltung komplett digital? Das wäre ja wie im 21. Jahrhundert. Und – kaum zu glauben – tatsächlich ist es bald auch Realität.

Der Gesetzgeber gibt Kommunen, Ländern und dem Bund nur noch bis Ende des Jahres Zeit, die Abwicklung behördlicher Leistungen zu digitalisieren. 575 Verwaltungsdienstleistungen insgesamt. Dann endlich soll das Land modern und zeitgemäß verwaltet werden. Ganz neu ist das Thema aber selbstverständlich auch in den Verwaltungen nicht, deren Services bereits seit einigen Jahren zumindest in Teilen online abgewickelt werden können. Doch noch immer klafft eine zu große Lücke zwischen dem anvisierten umfangreichen E-Government und der Realität. Um diese Lücke schneller zu verkleinern, baut 5Minds mit Kreativität und Expertise multifunktionale Schnittstellen, um eine sichere und flexible IT-Infrastruktur zu schaffen.

Verwaltung benötigt nahezu wasserdichtes Ökosystem

Zugegeben hat es die Verwaltung nicht einfach, sich zu digitalisieren, weil Bürger:innen offenbar besondere Ansprüche an den Staat stellen. Die Sorge um die Sicherheit ihrer Daten treibt viele Menschen um, wenn sie mit Ämtern und Behörden über das Internet kommunizieren. Viel mehr übrigens, als wenn sie soziale Medien oder Plattformen zum Online-Shopping nutzen. Für die Verwaltung bedeutet dieses Ungleichgewicht, dass sie ein nahezu wasserdichtes Ökosystem kreieren muss, um das Vertrauen der Bevölkerung für ihre digitale Transformation zu gewinnen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und erlaubt kaum Fehler.

Herausforderungen durch neue Kommunikationsstandards

Ein wichtiger Schritt war die Entwicklung gemeinsamer Kommunikationsstandards durch die Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT). Sie heißen XTA2 und OSCI, verschlüsseln und entschlüsseln Daten zu deren sicherem Transfer im E-Government. Doch daraus ergeben sich auch neue Herausforderungen. Denn gemeinsame Standards bedeuten, dass alle Software, die in Verwaltungen zum Einsatz kommt, kompatibel sein muss zu dieser Infrastruktur. Die Anbieter solcher Verwaltungssoftware benötigen dazu entsprechende Schnittstellen, mit deren Hilfe sich Software an das jeweilige Netzwerk anschließen kann. Möglichkeit 1: Der Einkauf einer lizenzierten Schnittstelle über einen großen Anbieter. Damit fallen zusätzliche Gebührenzahlungen an und das Produkt ist nicht spezifisch auf die Bedürfnisse des Endkunden zugeschnitten. Die bessere Möglichkeit: 5Minds kümmert sich um diese Schnittstelle, die es der Software ermöglicht, auf der Infrastruktur der KoSIT-Standards zu kommunizieren.

5Minds entfernt die Wurzeln von Problemen

Mit unserer firmentypischen Philosophie wollen wir den Problemen unserer Kunden von Grund auf beikommen und damit deren Wurzeln entfernen, statt nur Symptome zu bekämpfen. Deshalb konzipieren wir Schnittstellen für Verwaltungssoftware, die hochkomplexe Anforderungen erfüllen. Über allem steht dabei immer die Sicherheit der Daten. Doch für die Nutzerfreundlichkeit müssen die Schnittstellen vor allem auch in der Lage sein, den Zugang zu diesen Daten unkompliziert zu gestalten. In der Praxis sieht das so aus: Ein:e Antragsteller:in ruft das Onlineportal einer Kommune auf, hinterlässt dort persönliche Angaben und übermittelt dann die Dokumente. In der Verwaltung haben autorisierte Mitarbeiter:innen Zugriff auf ein Postfach, in dem alle Anträge unabhängig vom Verwendungszweck eingehen. In einem automatisierten Prozess werden diese Daten in die Verwaltungssoftware eingespeist und können dort bearbeitet werden.

5Minds ermöglicht seinen Kunden die selbstständige Wartung

Erst im letzten Schritt müssen die Daten, die beim Start des gesamten Vorgangs eingegeben wurden, entschlüsselt werden. Ein solches End-to-End-Prinzip erhöht die Sicherheit des Transfers und eliminiert potenzielle Fehlerquellen auf dem Weg in die Verwaltungssoftware. Ein besonderer Mehrwert unserer Arbeit drückt sich darin aus, dass die Schnittstellen, die wir für unsere Kund:innen bauen, universell einsetzbar sind. Verwaltung XY kann mit ihrer Software ebenso daran angeschlossen werden wie jede andere beliebige Behörde. „Wir bringen als Unternehmen und Dienstleister die Kompetenz mit, komplexe und spezifische Schnittstellen so umzusetzen, dass sie auf alle Projekte unserer Kund:innen passen“, sagt der verantwortliche Entwickler im 5Minds-Team, Stefan Mölders. Wir sorgen zudem dafür, dass die Wartung und die Weiterentwicklung der Schnittstelle in Zukunft auch ohne unsere Unterstützung einwandfrei gewährleistet ist. IT-Mitarbeiter:innen unserer Kund:innen werden bereits in der Entwicklung eingebunden, damit sie selbst in der Lage sind, die Software optimal zu handhaben.

Die Vorteile im Überblick

  • Hochkomplexe Schnittstellen
  • End-to-End-Kommunikation zwischen Bürger und Behörden
  • Simpelste Handhabe auf beiden Seiten
  • Eine Schnittstelle für zahllose Anwendungen
  • Keine monatlichen Lizenzgebühren
  • Eigenständige Wartung und Weiterentwicklung durch die Kunden

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Robin Lenz

Head of Customer Solutions