Case Study – Versicherer

Ausweg aus dem Technologie-Stau

Geringere Kosten für die Erweiterungen der Zukunft

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Case Study – Versicherer

Ausweg aus dem Technologie-Stau

Geringere Kosten für die Erweiterungen der Zukunft

Homogene Infrastruktur

Server-Netzwerke von Versicherungsriesen und anderen Großunternehmen blähen sich in Zeiten digitaler Quantensprünge schnell massiv auf. 5Minds IT-Solutions bietet eine Lösung, die in ein produktives System eingebaut werden kann und den Weg freimacht für eine homogene Infrastruktur.

Marc Biegota: "Mit diesem Konzept, das dem ProcessCube zugrunde liegt, waren wir schon am Tag der Interviews in der Lage, dem Kunden eine Basisversion zu bauen"

Die digitale Infrastruktur eines Unternehmens gleicht der Infrastruktur einer Volkswirtschaft auf frappierende Weise. Die elementaren Unterschiede lassen das auf den ersten Blick vielleicht nicht vermuten: Denn während hier Daten oder Informationen befördert werden, sind es dort Personen und Güter. Und dennoch ist die Logik dahinter nahezu identisch. Es benötigt Zugangs- und Endstationen, Regeln, Ampeln, Knotenpunkte und Verteiler. Dazu bedarf es Brücken, Straßen oder Schienen, die einzelne Komponenten miteinander verbinden.

Falsche Planung der Infrastruktur kann sowohl eine Volkswirtschaft als auch ein Unternehmen teuer zu stehen kommen. Um das zu verhindern, zieht man am besten die Anforderungen an die Infrastruktur von morgen schon heute in Betracht. Doch so wenig vor einem halben Jahrhundert klar war, dass vierspurige Autobahnen für den Verkehr des 21. Jahrhunderts nicht ausreichen, so wenig konnte man vor 20 Jahren ahnen, dass Netzwerke und Software mit dem Tempo der Digitalisierung nicht Schritt halten würden.

Der ProcessCube schafft eine prozessgetriebenen Software

Der ProcessCube von 5Minds IT-Solutions kann zwar keine Straßen bauen. Aber er bietet Unternehmen mit seiner prozessgetriebenen Software, die unnötige Arbeitsschritte eliminiert, einen Ausweg aus ihren Technologie-Staus. Zur Lösung gehört auch eine Art Modulbaukasten, der beliebig zu erweitern und umzubauen ist. Mit Hilfe des ProcessCube konnten wir die technologische Infrastruktur eines unserer Kunden aus der Versicherungsbranche erneuern und optimieren.

Das Unternehmen stand vor dem Problem, dass sein Netzwerk im Laufe der Jahre auf tausende Server angewachsen war und dabei viele verschiedene Technologien, Standards und Software miteinander kombinierte. Jahrelang fiel das nicht sonderlich ins Gewicht. Doch wegen seines steten Wachstums und seiner digitalen Weiterentwicklung wurde der notwendige Ausbau der Infrastruktur für den Versicherer zunehmend zur Herausforderung.

Die Verbildlichung veranschaulicht die Arbeitsschritte

Deswegen konnten interne Prozesse zur Netzwerk-Erweiterung in der Software nicht dokumentiert und historische Daten nicht verwendet werden. Bei der Konfiguration von neuen Servern musste man sich auf zeitaufwändige und fehleranfällige Abfragen einzelner Daten verlassen, statt festgelegten Prozessen zu folgen. Ein konzeptioneller Ausbau des Netzwerks fiel unter diesen Bedingungen von Jahr zu Jahr schwerer. Weil die Personalfluktuation in den Fachabteilungen und Kompetenzverlagerungen den IT-Mitarbeiter:innen aufgrund der Größe des Unternehmens verborgen blieben, verkomplizierten sich auch die Genehmigungsprozesse.

Zu Beginn des Projekts „Server Management“ mussten wir mit den IT-Verantwortlichen des Kunden herausfinden, wie die Prozesse geordnet waren. Die Verbildlichung der Prozesse durch BPMN veranschaulichte zunächst das Volumen und die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte. BPMN bildet so etwas wie das stabile Zentrum der Software, die später um alle Details (Microservices) der Businesslogik einerseits und ihre Funktionalität für den Nutzer andererseits erweitert wird.

Veranschaulichung von Arbeitsschritten

Kommunikationsebene zwischen Fachleuten und Sachbearbeitern

„Mit diesem Konzept, das dem ProcessCube zugrunde liegt, waren wir schon am Tag der Interviews in der Lage, dem Kunden eine Basisversion zu bauen“, sagt 5Minds-Projektleiter Marc Biegota. Das Unternehmen war damit auch von Beginn an in die Entwicklung der Software involviert und konnte sie entsprechend mitgestalten. Damit war die Gefahr gebannt, dass nach Monaten der Entwicklung der Kunde möglicherweise feststellt, dass er andere Vorstellungen hatte.

Die Verbildlichung schaffte auch eine Kommunikationsebene zwischen Fachleuten und Sachbearbeitern. Denn auch Laien waren dadurch in der Lage, die Abläufe der Prozesse zu verstehen und nötige Erweiterungen in der Software zu verorten. Mit diesen Bedarfswünschen konnte der Kunde uns seine Anforderungen passgenau formulieren.

Die Aufschlüsselung in Microservices ist überschaubarer und eine Stütze für die Stabilität des gesamten Systems

Aufschlüsselung in Microservices

Auch 5Minds bescherte das Projekt mit dem Versicherer wichtige Erfahrungswerte. „Zum ersten Mal haben wir Komponenten des ProcessCube in ein produktives System eingebaut“, sagt Biegota. „Jetzt können wir viel besser abschätzen, wie viel Zeit diese Integration in ein bestehendes System benötigt.“

Das Ergebnis ist eine Software, die es dem Kunden ermöglicht, die Erweiterung seiner Netzwerk-Infrastruktur schnell zu realisieren und mit allen wichtigen Parametern zu dokumentieren. Die Aufschlüsselung in Microservices ist außerdem überschaubarer und eine Stütze für die Stabilität des gesamten Systems. Denn das fußt nun auf zahlreichen Microdiensten statt auf einem einzigen monolithen Software-Pfeiler.

Geringere Kosten für die Erweiterungen der Zukunft

„Wenn sich die Anforderungen ändern, können wir schnell eingreifen, weil im Idealfall dem Prozess nur ein Kästchen hinzugefügt werden muss“, stellte ein Fachexperte des Kunden fest. Ein Bereichsleiter des Unternehmens sieht die Nutzung ProcessCube dagegen aus betriebswirtschaftlicher Sicht als Gewinn. „Das kostet uns in Zukunft einfach weniger Geld, wenn wir die Software erweitern müssen, weil es schnell geht und prinzipiell von jedem IT-Mitarbeiter ausgeführt werden kann.“

Dem Server Management schafft der ProcessCube Raum für neue Projekte und damit die Basis für weitere Optimierungen interner Abläufe. Das wiederum bekommen auch die Kunden des Versicherers zu spüren.

Kundenzitat: „Das kostet uns in Zukunft einfach weniger Geld, wenn wir die Software erweitern müssen, weil es schnell geht und prinzipiell von jedem IT-Mitarbeiter ausgeführt werden kann.“

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Marc Biegota

Head of Knowledge Management