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Christian Kühl

Head of Customer Projects

Viele Firmen fürchten den Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur, weil ihnen neue Software Unbehagen bereitet. Christian Kühl kümmert sich darum, ihnen beim Sprung ins kalte Wasser die Angst zu nehmen.

Sein zuverlässiges Werkzeug heißt Empathie.

Den Unternehmen die Angst nehmen

Christian: "Die Unternehmen dagegen werden im 21. Jahrhundert zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert, die es ihnen über kurz oder lang abverlangen, digitaler zu werden.

Die Badeanstalt ist für Nichtschwimmer:innen in etwa das Gleiche wie die Digitalisierung für viele Unternehmen. Allen treibt schon der Gedanke an den Sprung ins kalte Wasser den Schweiß auf die Stirn. Christian Kühl kann das beurteilen. Er ist Head of Customer Projects bei 5Minds, und in seiner Freizeit bringt er Kindern das Schwimmen bei. „Da gibt es schon gewisse Parallelen“, sagt er. „Sowohl den Nichtschwimmer:innen als auch den Unternehmen musst du die Angst nehmen zu springen.“

Denn in beiden Fällen setzen die gleichen Reflexe ein: Existenz- und Überlebensangst. Während die Kinder fürchten zu ertrinken, bereitet den Unternehmen der Gedanke an eine Fehlinvestition große Sorgen. „Weder den Nichtschwimmer:innen noch den Unternehmen kann man einen Vorwurf machen, dass sie Angst haben. Dieses Gefühl ist auch das Resultat des Umfelds, in dem sie groß werden“, sagt Christian. Manche Kinder, sagt er, hätten mit zehn oder elf Jahren noch nie ein Schwimmbecken gesehen.

Vielen Unternehmen reichte lange eine Basisausstattung an Software

Bei den Unternehmen verhält es sich auf anderer Ebene ähnlich. Alle haben von der Digitalisierung gehört und haben auch eine Vorstellung davon, was mit der Digitalisierung heutzutage möglich ist. Aber so wie Nichtschwimmer:innen problemlos bis zur Hüfte im Wasser stehen können, reichte vielen Firmen in den vergangenen Jahrzehnten eine Basisausstattung an Computern und Software. Bis heute sind sie damit gut gefahren.

Der entscheidende Unterschied aber ist, dass Nichtschwimmer:innen auch die nächsten Jahrzehnte mühelos überleben können, indem sie tiefe Gewässer ganz einfach meiden. Die Unternehmen dagegen werden im 21. Jahrhundert zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert, die es ihnen über kurz oder lang abverlangen, digitaler zu werden. Nur dann bleiben sie wettbewerbsfähig.

Auch die Ressourcenplanung gehört zu seinen zentralen Aufgaben

Kund:innen die Angst zu nehmen, gehört neben der Ressourcenplanung zu Christian Kühls zentralen Aufgaben. Als Head of Customer Projects ist er eine Art Interface zwischen den Entwicklern:innen von 5Minds und den Unternehmen. Manche bei 5Minds nennen ihn das „Schweizer Taschenmesser“, weil er für jedes Problem das richtige Werkzeug zur Hand hat. Und wenn er es selbst nicht hat, dann wisse er zumindest, wo man es findet, lautet die Legende.

Sein zuverlässiges Werkzeug sei die Empathie, sagt er selbst. Auf der einen Seite die Kund:innen mit ihren Sorgen, auf der andere Seite die Entwickler:innen von 5Minds mit ihren Ideen. Beide Seiten zusammenzuführen, ist keine Selbstverständlichkeit. IT und Management sind zwei völlig verschiedene Welten. Zu unterschiedlich sind oftmals die Charaktere, die Denkansätze, die Art, sich auszudrücken, die Fähigkeit, Missverständnisse zu vermeiden.

Austausch mit Kund:innen aus aller Welt durch internationale Projekte

Christian Kühl kennt beide Perspektiven. Das Programmieren wurde früh eine Leidenschaft. Computerspiele boten ihm einst den Anlass, sich intensiver mit der Software zu beschäftigen. Mit einer Handvoll Kumpel gründete er einst eine Gesellschaft, die interaktive Anwendungen beispielsweise für eine Folge des Stuttgarter Tatorts programmierte. Fans konnten eigene Ermittlungen anstellen, noch ehe die Sendung ausgestrahlt war.

Seiner Ausbildung als Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung führte ihn schließlich in eine Anstellung in Essen. Doch schon dort rutschte er in eine Rolle des Kommunikators. Das lag weniger an seiner Jobbeschreibung als vielmehr an seinen überdurchschnittlichen Englischkenntnissen. Die internationalen Projekte seines ehemaligen Arbeitgebers ermöglichten ihm, sich immer wieder mit Kund:innen aus aller Welt auszutauschen, sie auf dem Laufenden zu halten und ihre Kritik in die Entwicklung zurück zu koppeln.

Beim Gaming das Englisch auf konstant hohem Niveau halten

Seine guten Englischkenntnisse wiederum entwickelte Christian Kühl in vielen Jahren beim Computerspielen. Die Online-Spiele, die er mochte, gefielen ihm meist in der englischen Originalversion besser. Also vernetzte er sich mit Muttersprachlern aus anderen Teilen der Welt, um mit denen gemeinsam die digitalen Abenteuer zu bestehen. Zwangsläufig eignete er sich die Alltagssprache an und entwickelte vor allem ein Gehör für unterschiedliche Akzente. „Ich habe mit Indern gespielt, mit Australiern, mit Amerikanern. Das war besser als jede schulische Ausbildung“, sagt er.

Bis heute nimmt er sich die Zeit, mehrmals in der Woche für eine halbe Stunde oder etwas länger in die Gaming-Szene einzutauchen – aus purer Freude, aber mit dem wertvollen Nebeneffekt, sein Englisch auf konstantem Niveau zu halten.

Die Investition ist ein kalkulierbares Risiko

Auch bei 5Minds kann er seine Stärken einsetzen, obwohl unsere Zielgruppe in erster Linie regionale Unternehmen abbildet. Doch die Globalisierung verschlägt auch die örtlichen Firmen in die entferntesten Winkel der Erde. Und auch 5Minds verlagert Teile der Projektarbeit ins Ausland. Umso wichtiger ist es, jemanden wie Christian Kühl zu haben, der auf Englisch unmissverständlich auf den Punkt bringen kann, was unsere Bedürfnisse sind. Es sind die kleinen sprachlichen Nuancen, die größere Zuverlässigkeit schaffen und am Ende Zeit und Geld sparen. Uns selbst, aber in der Konsequenz auch unseren Kunden:innen.

„Die Kernaufgabe beim Reporting in beide Richtungen sind Transparenz, Genauigkeit und Übersichtlichkeit“, sagt er. Einerseits wenn es darum geht, der Geschäftsführung von 5Minds mit seiner Ressourcenplanung unverzichtbare Parameter für die Grundlage ihrer Entscheidungen zu liefern. Andererseits, um den Kunden:innen die Sicherheit zu geben, dass sie bei 5Minds bestens aufgehoben sind. Denn die Sicherheit, die Christian Kühl ihnen vermittelt, gibt ihnen den Glauben daran, dass der Sprung ins kalte Wasser ein kalkulierbares Risiko bedeutet.

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