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Dr. René Föhring

Head of Product & Marketing

René ist seit 2017 bei 5Minds. Er verfügt über viele Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung in Forschung und Industrie. Gemeinsam mit seinen Teams verantwortet er das Produkt und das Marketing bei 5Minds.

Erfahren Sie, weshalb das zusammenpasst und warum René seine Leidenschaft fürs Programmieren im Sinne seines Teams hintenan stellt.

Dienstleistungen im Fokus bei 5Minds IT-Solutions

René: “Wir alle haben bei 5Minds die Möglichkeit, Dinge mitzugestalten. Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern tatsächlich genau so gewollt.”

René Föhring liegt der Satz des Kollegen noch sehr genau in den Ohren. „Du musst dich entscheiden, ob du Programmierer oder Führungskraft sein möchtest“, lautete der Rat, der bei oberflächlicher Betrachtung eigentlich überflüssig schien. Denn zu diesem Zeitpunkt zählte René bereits zu den Führungskräften bei 5Minds IT-Solutions. Monate zuvor hatte ihn unsere Geschäftsführung zum Leiter der Produktentwicklung berufen. Formell war die Entscheidung also längst gefallen.

Dennoch beschäftigte René dieser Satz wochenlang. Er gab ihm schließlich den Impuls, der dem 38-Jährigen dabei half, seine Rolle im Unternehmen neu zu definieren. Oder anders gesagt: Er half René dabei loszulassen. Denn das Programmieren war immer schon seine Herzenssache. Fast zwei Jahrzehnte hatte er im Job nichts anderes gemacht. Und plötzlich stand er vor der Herausforderung, an die Seite zu treten und jüngere, weniger erfahrene Kolleg:innen einfach mal machen zu lassen.

„Wir alle haben bei 5Minds die Möglichkeit, Dinge mitzugestalten. Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern tatsächlich genau so gewollt. Das habe ich in meiner Anfangszeit im Unternehmen sehr schnell zu schätzen gelernt“, sagt René. Doch das Unternehmenscredo verlangt seiner Führungsrolle eben auch ab, anderen den Freiraum zu schaffen, ihre Kreativität und Fähigkeiten in die Entwicklung unserer Produkte einbringen zu können.

„Das Team muss sich mit dem Produkt identifizieren“

Statt also der Software seinen eigenen Stempel aufzudrücken, konzentrierte er sich fortan darauf, die Mitarbeiter:innen seines Teams bei deren Tüfteleien zu unterstützen, ohne ihnen ständig vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. „Im Laufe dieses Prozesses wurde mir klar, dass es ja mein Team ist, das sich mit unseren Software-Lösungen identifizieren und sie auch weiter entwickeln muss. Da nützt es nichts, wenn allein ich derjenige bin, der seine Vorstellungen durchsetzt“, sagt er.

In der Praxis sieht das so aus, dass René die Ansätze der Entwickler:innen in den Gesprächen mit ihnen konkret hinterfragt und ihnen immer wieder neue Anregungen gibt. Bei den gemeinsamen Überlegungen, wie unsere Produkte aussehen müssen, damit unseren Kunden:innen den bestmöglichen Nutzen aus einer Anwendung ziehen, setzt der Teamleiter nun die Leitplanken. Am Steuer sitzen die anderen. „Wenn du schnellstmöglich ans Ziel kommen willst, mach es allein, wenn du das optimale Resultat erreichen möchtest, vertraue deinem Team“, sagt er.

Opas Aktien als Initialzündung

Die Definition eines optimalen Resultats liegt immer auch im Auge des Betrachters. René hat seine persönliche Perspektive im Rahmen seines Studiums der Betriebswirtschaft entwickelt. Denn trotz seiner Leidenschaft für das Programmieren, die er schon als Teenager entdeckt hatte, entschied er sich dennoch gegen eine IT-Hochschulausbildung.

Sein Opa hatte damals, in den 1990er-Jahren, etwas Geld am Aktienmarkt investiert. René war fasziniert von der Vorstellung, dass buchstäblich Jedermann in der Lage war, Anteile an einer Firma zu erwerben und als Mitbesitzer deren Geschicke mitbestimmen zu können. Natürlich nicht im täglichen operativen Geschäft, dafür mit dem eigenen Stimmrecht bei den Aktionärsversammlungen.

Das Feuer für das Interesse an der Wirtschaft loderte immer weiter in ihm, auch als der Computer begann, seine Freizeit zu bestimmen. Das BWL-Studium erschien René dann auch als die bessere Lösung. Denn sein Plan war es, dort den Schwerpunkt auf die Produktentwicklung zu legen, um diese wirtschaftliche Kompetenz später in der IT-Industrie einbringen zu können. „Ich hatte das große Glück, dass mein Professor die Entwicklung von Dienstleistungen damals genauso relevant bewertete wie die Entwicklung von handfesten Industriegütern. Heute laufen die Fäden wieder zusammen“, sagt er.

Reden halten vor Hunderten IT-Experten

Die Kombination aus seinem Verständnis für das Programmieren einerseits und die betriebswirtschaftliche Bedeutung nutzerorientierter Dienstleistungen andererseits sprachen sich schnell herum. Veranstalter von großen Branchenevents wurden aufmerksam auf den dualen Ansatz und luden René ein, vor Hunderten IT-Experten als Redner aufzutreten. Die Rolle gefiel ihm und er genoss die Aufmerksamkeit, wie er zugibt. „Eigentlich bin ich eher ein zurückhaltender Typ. Aber wenn ich auf der Bühne über mein Leib- und Magenthema spreche und meine Vision von einer Software präsentiere, die dem Nutzer unersetzlich wertvolle Dienste leistet, dann gefällt mir die Aufmerksamkeit meiner Zuhörer“, sagt er.

Bei einer solchen Veranstaltung wurde auch 5Minds-Geschäftsführer Martin Möllenbeck auf René Föhring aufmerksam. Martin erkannte sofort die Deckungsgleichheit der Ideen dieses leidenschaftlichen Redners und seiner eigenen Unternehmensphilosophie. Martin sprach ihn an, und schnell folgte ein Angebot. 2017 trat René ins Team ein, von der Geschäftsleitung schon damals perspektivisch als kommender Leiter der Produktentwicklung ins Auge gefasst.

Ehe er in seine heutige Rolle schlüpfte, widmete René Föhring all seine persönlichen Ressourcen allerdings zunächst der Entwicklung unserer Software. Auf seinen Ideen basiert maßgeblich das 5Minds Studio, das unseren Kunden eine Visualisierung ihrer Prozesse erlaubt. Das Programm ist einer der zentralen Bestandteile des 5Minds ProcessCube und ermöglicht es einem Unternehmen, alle seine Mitarbeiter:innen an der Prozessoptimierung zu beteiligen. Weil die Chronologien der Abläufe Schwarz auf Weiß dargestellt werden, erleichtert die Software die Kommunikation zwischen IT-Experten und Sachbearbeitern aus beliebigen Abteilungen.

Das 5Minds Studio bildet für René Föhring jedoch nur einen Zwischenschritt zu neuen Dienstleistungen im IT-Bereich. „Die Produktentwicklung im Industriesektor spuckt auch nach so vielen Jahren noch immer etwas Neues, Besseres aus. Ähnlich werden sich auch Software und ihre Nutzung stetig wandeln. Mit 5Minds wollen wir die Zukunft der Dienstleistungen in der IT maßgeblich mitgestalten.“

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