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Hans Simon

Software Developer

Hans Simon lebt den Traum eines jeden Software-Entwicklers. Es funkte einst am Arbeitsplatz. Zwei Datenverarbeitungskaufleute stürzten ins Glück der Liebe. Kann es Schöneres geben?

IT-Liebe – ein Leben lang

„Ich habe nie aufgehört, neugierig zu sein. Das ist für mich ein echtes Lebenselixier“, sagt Hans

Hans lernte seine heutige Ehefrau im Rahmen der Berufsförderung der Stadt Gelsenkirchen kennen. Anfang der 1990er-Jahre war das. Datenverarbeitung war damals noch ein neuer Berufszweig. Von 50 Azubis gingen nur sieben in die Prüfung. Hans und seine Liebste waren zwei davon. Beide bestanden. Hans mit 13 Bestnoten.

Das Durchhaltevermögen haben sie offenbar ins Private hinübergerettet. 30 Jahre Ehe macht ihnen heutzutage beileibe nicht jeder nach. Die gemeinsamen beruflichen Wurzeln der zwei – nennen wir sie Fachinformatiker:innen, so wie das heute üblich ist – begleiten ihre Partnerschaft bis in die Gegenwart. Wenn Hans schlecht drauf ist, schickt seine Gemahlin ihn die Treppen hoch ins Büro. „Programmier dir mal was Schönes“, sagt sie dann zu ihm.

„Wenn alles knallt und funkt.“

Meistens tut er das auch. Oder er greift zur Gitarre, einer anderen großen Leidenschaft, und spielt die alten Hits von den Eagles nach. 30 Minuten am Tag seien schon üblich, sagt er. Damit er sein Niveau hält.

Genauso schön wie Programmieren und Gitarre ist ein nagelneuer Rechner auf dem Schreibtisch. Kommt natürlich nicht so häufig vor. Dennoch: „Das ist echt cool, wenn alles knallt und funkt“, sagt Hans. IT-Laien mag der Gedanke an Knallen und Funken die nackte Angst in die Glieder jagen. Aber in der Branche gilt das wohl eher als ein Synonym für die Möglichkeiten und Herausforderungen, die neue Hardware mit sich bringt. „Ich habe nie aufgehört, neugierig zu sein. Das ist für mich ein echtes Lebenselixier“, sagt Hans.

Kugelschreiber und ein Stück Papier

In seinen drei Jahrzehnten Berufserfahrung hat er seine Herangehensweise an neue Aufgaben regelrecht automatisiert. Er nimmt sich einen Kugelschreiber und ein Stück Papier und schreibt den Programmablauf herunter. Er könnte das gleich auf dem Rechner machen, aber er ist der festen Überzeugung, dass da nur Ablenkungen lauern. „Messenger, Emails, Fehlermeldungen, Updates – da kommst du doch zu nichts“, sagt er.

Ohne Konzept keine Lösung – das ist sein Motto. Aber auch das aller anderen Programmierer bei 5Minds. Hans stellt sich zusätzlich immer die Frage, mit welcher Lösung er Kund:innen gegenüber die Verantwortung übernehmen kann. „Entwicklung ist ein ingenieurmäßiges Vorgehen. Ohne Konzept hast du dann sowieso ganz schlechte Karten“, sagt er.

Patenonkel von IBM zog es auf die Bahamas

Zur Konzeptionierung gesellt sich sein Ehrgeiz. Den hat der gebürtige Gelsenkirchener wohl in die Wiege gelegt bekommen. Jedenfalls wurde er früh geweckt. Anfang der 1970er von seinem Patenonkel – ein Mann der ersten Stunde beim IT-Riesen IBM in Düsseldorf. Der fuhr Sportwagen und wanderte später auf die Bahamas aus. „Seitdem hatte die Software-Entwicklung einen Glamourfaktor für mich und strahlte immer schon eine Attraktivität auf mich aus“, sagt Hans.

Auf die Bahamas wollte er dann aber doch nicht. Stattdessen lebte er mit seiner Frau mal für fünf Jahre an der holländischen Küste. Tolle Zeit. Jetzt leben sie in ihrem Häuschen in Gelsenkirchen. Einer muss sich ja kümmern.

„19-Jähriger in einem viel zu alten Körper“

Seine Genugtuung zieht Hans aus dem Sieg des Menschen über die Maschine. „Ich freue mich wie ein Kind, wenn ich die Schwachstelle im Todesstern gefunden habe. Dann geht es nur noch darum zu wissen, wie man den Todesstern zerstört.“ Übersetzt heißt auch das: eine Lösung finden für die Herausforderungen beim Entwickeln.

Die kindliche Freude kommt nicht von Ungefähr. „Ich bin ein 19-Jähriger in einem viel zu alten Körper“, glaubt er. Das mag stimmen, aber ein Kindskopf ist er deswegen nicht. 60 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Die Menge an schönen und weniger schönen Erfahrungen im Leben ist ein kleiner, aber feiner Unterschied zu einem Teenager.

Sportverletzung brachte ihn ins Grübeln

Berufliche Erfolge sind Teil dieser Erfahrungen. In seinen drei Jahrzehnten als Programmierer hat Hans Anwendungen gebaut, die großen Absatz fanden. Er entwickelte Abrechnungssysteme für soziale Einrichtungen oder Dienstplansysteme für Krankenhäuser. Die Berliner Charité zählte damals zu seinen Kunden.

All das wurde nur möglich, weil ein anderer Traum platzte. Der vom Fußball. Ein Schienbeinbruch beendet seine Laufbahn abrupt. Damals arbeitete er noch als Elektrotechniker. Aber die Verletzung brachte ihn ins Grübeln. Energie und Ehrgeiz, die eigentlich für den Fußball vorgesehen waren, wollte er neu kanalisieren. Da kam dieses Angebot vom Arbeitsamt zur Umschulung gerade recht. Datenverarbeitungskaufmann klang doch ganz cool Anfang der 1990er.

Dachte seine Frau auch.

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