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Marc Biegota

Head of Knowledge Management

Marc Biegota ist Senior Software-Architekt bei 5Minds IT-Solutions. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Team- und Entwicklungs-Leitungsfunktionen ist Marc einer unserer seniorigsten Entwickler. Seit 2016 ist er Teil des 5Minds Team.

Erfahren Sie, wie Marc seine Passion fürs Programmieren entwickelt hat, was Software-Entwicklung mit Fußballspielen gemeinsam hat und warum Marc sich keinen besseren Arbeitsplatz als 5Minds vorstellen kann.

Marc: “Ich habe noch nie in einem Team gearbeitet, das so viel Spaß an der Arbeit hat wie bei 5Minds.”

Erfahren Sie, wie Marc seine Passion fürs Programmieren entwickelt hat, was Software-Entwicklung mit Fußballspielen gemeinsam hat und warum Marc sich keinen besseren Arbeitsplatz als 5Minds vorstellen kann.

Die Sparmaßnahme seiner Eltern hätte Marc Biegota im ersten Augenblick am liebsten verflucht. Das war zwar ein Computer, den Mutter und Vater dem damals 12-Jährigen finanziert hatten. Aber es war nicht der erhoffte C64. Jener legendäre Commodore-Rechner, der die Spielhalle in den 1980er-Jahren in die Kinderzimmer brachte und die Teenies von damals nächtelang in ihren Bann zog.

Stattdessen war es ein biederer C16. Eine Art Grundausstattung für die Textverarbeitung, ohne Grafikkarte, ohne Schnickschnack, dafür umwerfend billig. Mit diesem Ding konnte Marc Biegota keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken, geschweige denn seine Kumpel an die Joysticks.

Mehr als 35 Jahre später sieht Marc das „Skandalgeschenk“ von damals in einem anderen Licht. Für ihn waren die begrenzten Möglichkeiten zum Daddeln der Anlass, sich dieser neuen Technologie für Jedermann aus einer ganz anderen Perspektive zu nähern. Computer in Privathaushalten waren damals noch nicht allzu weit verbreitet. Vielleicht würde es nicht schaden, den Umgang mit diesen Dingern von der Pike auf zu lernen.

Also widmete sich Marc aus Mangel an Alternativen der Erstellung von Balken- und Tortendiagrammen, statt Pacman in den nächsten Level zu hieven. Er erwarb in jungen Jahren das Verständnis dafür, wie Software aussehen kann und wie nicht.

Unverzichtbares Handwerk für die Stabilität einer Struktur

Ohne es ahnen zu können, holte er sich schon damals das Rüstzeug, das ihm heute als Software-Architekt zugutekommt. Marc eignete sich im Kinderzimmer das an, was der Maurer auf dem Bau lernt: jenes unverzichtbare Handwerk, das für die Stabilität einer modernen, belastbaren, effizienten Struktur vonnöten ist – egal ob daraus ein Gebäude oder eine Anwendung für den Computer wird. „Mit dem Programmieren ist es so wie mit dem Fußballspielen. Die richtig Guten haben schon als Kind ihre gesamte Freizeit für ihr Hobby investiert“, sagt Marc. Er hat festgestellt, wie sehr sich die vielen Stunden seiner Jugend vor dem Rechner heute im Berufsleben bezahlt machen. Auch beim Fußball verinnerlichen Geist und Körper nach vielen Jahren Training die technischen und taktischen Abläufe. Das bedeutet nicht, dass man automatisch als Sieger vom Platz geht, aber das Vertrauen in die eigene Stärke und eine gewisse Gelassenheit machen sich unter Stress bezahlt. Denn die ständigen Konfrontationen mit Problemen und das Nachdenken über Lösungswege hinterlassen nach geraumer Zeit Arten von Mustern. Diese schnell identifizieren zu können und zu wissen, wie man damit umgeht, hilft im professionellen Alltag.

„Das Hobby zum Beruf gemacht“

Mit derart vielen Vorkenntnissen im Gepäck entschied Marc sich nach dem Abitur und vor dem Informatik-Studium für eine Ausbildung als Datenverarbeitungskaufmann, eine Bezeichnung, die heute praktisch nicht mehr verwendet wird. Die Entscheidung war eine Art Selbstläufer. „Wie ein Fußballer habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht“, meint er.

Was das alles mit 5Minds zu tun hat? Marc Biegota sagt, er habe nie zuvor in einer Firma mit einem so hohen Anteil an Mitarbeiter:innen gearbeitet wie bei 5Minds, die wie er selbst mit ihrer Lieblings-Freizeitbeschäftigung von damals heute ihr Geld verdienen. Ein Umstand, der das Betriebsklima und die Organisationskultur formt wie wenig anderes. „Was wir hier tun, machen wir natürlich auch, um unser Leben zu finanzieren. Aber vor allem haben wir Spaß daran. Diese Begeisterung prägt unser Unternehmen und den Umgang mit unseren Kunden ganz enorm“, sagt er.

In der Praxis äußert sich das in vielerlei Hinsicht. Beispiel Kundenkontakt: Zwei 5Minds-Entwickler waren kürzlich zum ersten Hausbesuch aufgebrochen und wurden dort unverhofft mit einer kniffligen Frage konfrontiert. Kurzerhand posteten sie das Problem im firmeninternen Teams-Chat. Binnen weniger Minuten gab es eine Anregung eines anderen Kollegen, und der Kunde fühlte sich gut informiert. „Diese Art der Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn alle richtig Bock auf ihren Job haben. Die anderen könnten auch sagen: Was geht mich euer Problem an? Ich habe selber genug zu tun.“

Auch bei Wachstum den Firmen-Charakter bewahren

Um in der Analogie zu bleiben, kann man sagen, dass 5Minds aus einem Haufen Straßenfußballer eine erfolgreiche Profimannschaft gebaut hat. „Auch bei uns gibt es organische Wachstumsschmerzen“, sagt Marc. Wie in jeder Firma und Fußballmannschaft seien personelle Veränderungen nötig, um eine Mannschaft zu formen, die besser ist als andere. „Aber ich bin überzeugt davon, dass wir in der Lage sind, diesen Firmen-Charakter zu bewahren, auch wenn wir einmal doppelt so groß sein werden wie heute.“

Seinen Optimismus schöpft Marc aus den Stärken, die er im Arbeitsalltag wahrnimmt. Vornehmlich die Kommunikation. In unterschiedlichen Foren und Formaten werden alle Mitarbeiter:innen motiviert, ihre Wortbeiträge zu leisten. Geschäftsleitung und Führungskräfte wollen, dass keine Idee, kein Ansatz, kein Gedanke verloren geht. „Diese Integration und Wertschätzung für den Einzelnen schafft eine hohe Identifikation unter den Leuten mit dem, was wir hier tun“, sagt Marc.

Er selbst hat ein Format ins Leben gerufen, das externe und interne Entwickler, Programmierer und Architekten wie ihn selbst seit Jahren regelmäßig zusammenbringt: die sogenannte User-Group. Die 5Minds Lounge platzte an manchen Abenden aus allen Nähten, ehe Corona das Vortrags- und Diskussionsformat lange Zeit in die digitale Welt der Videokonferenzen verbannte.

Doktorarbeit „ein bisschen“ für die Eitelkeit

Der Austausch kommt in der Branche extrem gut an. Er bescherte 5Minds sogar neue Kunden und Mitarbeiter – obwohl weder das eine noch das andere bewusst gewollt war. Auch über solche Formate und dem Plausch über das gemeinsame Lieblingsthema holt sich Marc Inspirationen für die Kernaufgabe seines eigenen Teams. Für einen Großkunden arbeitet er seit einer Weile an der Verlagerung der Software vom Büronetzwerk in ein Cloud-System.

Bei aller Routine in den Gestaltungsprozessen von Software ist diese Transformation immer wieder eine Herausforderung für Programmierer und Architekten. Die steigende Nutzerzahl und die wachsenden Datenlast, die sich aus dem Cloud-Einsatz ergeben, erhöhen das Risiko von Netzausfällen und verlangen neue Lösungen von Marc und seinem Team.

Ein Grund zur Klage ist das für ihn nicht. „Ich bin ein Typ, der schnell gelangweilt und immer nach der Suche nach neuen Herausforderungen ist“, sagt er. Deswegen hat Marc auch noch immer nicht mit der Idee abgeschlossen, seine akademische Laufbahn irgendwann einmal mit einer Doktorarbeit zu krönen. Und das alles zum Segen der Wissenschaft? „Na gut“, sagt Marc, „ein bisschen Eitelkeit spielt bei dem Gedanken auch eine Rolle.“

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