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Marco Artz

Customer Project Manager

Marco Artz hat als Kind damit geliebäugelt, Musiker zu werden – bis die Leidenschaft für Software dazwischen kam.

Heute profitiert er bei 5Minds von seinen Erfahrungen als Mitglied einer Band.

Bits und Bytes statt Beat und Blues

„Es geht immer darum, die Leute mitzunehmen“, sagt Marco Artz

Manchmal bricht er dann doch noch durch, der Kindheitstraum von einem Leben als Musiker. Marco Artz, Customer Project Manager bei 5Minds, entschied sich bei einer seiner letzten Kostümpartys gemeinsam mit einem Arbeitskollegen für die Rollen der Blues Brothers – schwarzer Anzug, schwarzer Hut, schwarze Sonnenbrille. Um zu überzeugen, genügte damals ein lässiges Auftreten und ein mittelgroßer Bierdurst. Nach seinem musikalischen Talent fragte niemand.

Allerdings gab es eine Zeit, da war sich der 45-Jährige nicht so sicher, ob er es vielleicht nicht einfach versuchen sollte. Im Spielmannszug in Rees am Niederrhein hatte er als Kind die kleine Trommel und die Querflöte gelernt, später als Jugendlicher stieg er auf Schlagzeug um. Und vielleicht wäre er heute mit einer Band oder einem Orchester ständig auf Tour oder im Tonstudio, wenn nicht diese große Leidenschaft für diese „revolutionären“ Computer dazwischen gekommen wäre.

Entscheidung nie bereut

Stundenlang saß er als Teenie Anfang der 1990er-Jahre gemeinsam mit seinem Onkel vor einem Commodore-Rechner und erkundete mit ihm auf eigene Faust die Welt des Programmierens. Plötzlich hatte es die Musik deutlich schwerer, um die Freizeit des Jungen zu buhlen. Und schließlich entschied der sich, auch seinen beruflichen Werdegang auf Bits und Bytes zu konzentrieren statt auf Beat und Blues.

Die Entscheidung hat Marco nie bereut. „Das Programmieren ist einfach eine große Leidenschaft von mir. Daran hat sich seit damals nichts geändert“, sagt er. Etwas Pragmatismus sei auch dabei gewesen, gibt er zu. Denn die romantische Vorstellung eines Musiker-Daseins ist nicht zwingend mit einem gesicherten Einkommen verbunden.

„Eine Frontsau bin ich aber nicht“

Der Musik abgeschworen hat Marco nie. Seit Jahrzehnten sitzt er regelmäßig am Schlagzeug. „Alles mögliche Zeugs“ spielte er in all den Jahren. Seit 2016 covert er mit ein paar Kollegen die Hits der Popgruppe Coldplay, manchmal vor vierstelligem Publikum. „Eine Frontsau bin ich aber nicht“, sagt er. Stattdessen aus der hinteren Reihe den Takt vorgeben, gefalle ihm besser.

Bei 5Minds hat Marco dagegen einen Platz weiter vorne eingenommen. Nicht buchstäblich, aber zumindest was die Verantwortung angeht. Als Customer Project Manager ist er Ansprechpartner für mehrere Project Leads. Als Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und operativer Basis verknüpft er Personalführung und Qualitätssicherung mit Aufgaben der Software-Architektur und des Designs. Jene „Aufgaben, bei denen man sich richtig schön die Hände schmutzig machen kann“, sagt er. Auch das ist nicht buchstäblich gemeint.

Transparenz als Grundvoraussetzung

Auf der Kommunikationsebene profitiert Marco auch von seinen Erfahrungen in den zahlreichen Bands, in denen er im Laufe der Jahre gespielt hat. „Es ist manchmal schwieriger als in einer Ehe, die Interessen aller Mitglieder zusammenzubringen“, hat er festgestellt. Am Ende müssen alle an einem Strang ziehen. Gegeneinander arbeiten funktioniert in keiner Form der Partnerschaft. Es gehe immer darum, „die Leute mitzunehmen.“

Transparenz hält Marco für eine der Grundvoraussetzungen, um diesen Anspruch erfüllen zu können. Es verhalte sich im Prinzip ähnlich wie in der Beziehung zwischen einer Software und ihrem Nutzer, sagt er. Auch dort sei es von unschätzbarem Wert, wenn Transparenz die Logik und Arbeitsweise eines Programms offenlegt, so wie es der ProcessCube von 5Minds tut. Seine Bildsprache BPMN ermöglicht es jedem Mitarbeiter „bis hinunter in jede Fachabteilung“ zu verstehen, was in der IT vor sich geht. „Diese Nachvollziehbarkeit der Funktionalität einer Software ist mir in den vielen Berufsjahren noch nicht begegnet“, sagt er.

Perspektivwechsel als gute Voraussetzung

Der ProcessCube stillt das menschliche Bedürfnis, Dinge besser zu verstehen, die mit einem Blick von außen normalerweise verborgen bleiben: die Komplexität, die innere Struktur, der Ablauf der Prozesse. Das Verständnis dafür erzeugt beim Nutzer ein Gefühl der Sicherheit beim Umgang mit der Software. „Wenn ich dieses Bedürfnis auf das echte Leben übertrage, erinnert mich das an riesige Städte wie New York, bei der man sich als Außenstehender fragt, wie sie wohl im Innern funktionieren“, sagt Marco. Deswegen steht die Stadt, die wie eine Software niemals schläft, ganz oben auf seiner Bucket List.

Die Kontraste sind es, die ihn faszinieren. Die Tatsache, dass die Uhren einfach anders ticken, wenn man die eigene Blase verlässt – Weihnachten in Melbourne bei 35 Grad, ins Bett gehen, wenn anderswo der Tag anbricht. „Dass es in Australien Sommer ist, wenn wir in Deutschland Winter haben, war mir vorher zwar bewusst. Und trotzdem hinterlassen solche Erfahrungen bei mir einen tiefen Eindruck, weil sie einen Perspektivwechsel ermöglichen, der sonst reine Theorie für mich bleibt“, sagt Marco.

Perspektivwechsel? Gute Voraussetzungen, um gute Software zu bauen.

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