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Stefan Luthardt

Junior Software Developer

Zwei Wochen lang war der Informatik-Student Stefan Luthardt Praktikant bei 5Minds IT-Solutions in Gelsenkirchen. Ein Glücksfall für den 25-Jährigen, der sagt, er habe in der kurzen Zeit mehr gelernt als in einem ganzen Semester an der Uni. 

Als Werkstudent wird er dem Unternehmen auch in Zukunft treu bleiben und gleichzeitig sein Studium zu Ende führen.

Vom Praktikanten zum Werkstudenten

Gefördert und gefordert

Stefan: „Das Praktikum war besser, als ich es mir jemals hätte vorstellen können.”

Der Weg in die IT-Branche war für Stefan Luthardt schon viele Jahre vorgezeichnet. Bereits als Teenager hatte er begonnen, Computerspiele am heimischen Familienrechner nach Lust und Laune umzuschreiben. Das bereitete ihm so viel Freude, dass er sich damals schon sicher war: „Das mache ich mal beruflich.“ Der Weg zu uns dagegen, ins Herz von Gelsenkirchen-Buer, nicht weit entfernt vom Clubgelände des FC Schalke 04, war für Stefan, der aus Frankfurt stammt und in Bochum studiert, wohl weniger vorhersehbar. Gelsenkirchen? Da spielt man doch nur noch Fußball, seit die Zechen dicht sind… aber IT? Er erinnert sich noch gut an den Morgen, als er erstmals die 5Minds-Klingel am Bürohaus an der De-la-Chevallerie-Straße drückte. Das Herz ein kleines Stückchen vom rechten Fleck in Richtung Hose verrutscht, nicht sicher, wie es sein würde, das Innenleben einer innovativen Softwarefirma kennenzulernen und Teil einer dynamischen Organisation zu werden, die das Land mit dringend benötigten Impulsen für eine nutzerfreundliche Digitalisierung speist.

Ein Blick in die eigene Zukunft

Vor ein paar Jahren hatte Stefan mal eine Weile in einem Supermarkt gejobbt. Aber das hier war etwas ganz anderes. Es war der Blick in eine Welt, die er sich als Informatik-Student als wesentlichen Bestandteil seiner eigenen Zukunft ausgemalt hatte, ohne zu wissen, ob er die richtigen Farben ausgewählt hatte. Und natürlich schlug sein Puls etwas höher, als seine abstrakte Vorstellung von 5Minds plötzlich Namen und Gesichter erhielt.

„Hallo, ich bin der neue Praktikant“, sagte er zu Nadine, unserem strahlenden Lächeln am Empfang, die personifizierte Willkommenskultur. Es sollte nicht die einzige angenehme Begegnung für Stefan an diesem Tag bleiben. Schnell lernte er Bastian Schnittger kennen, seinen Betreuer, und Stefan spürte, dass 5Minds ihn nicht für ein Praktikum ausgewählt hatte, um ihn zwei Wochen lang vor einem Computer zu parken und ihn dort mit belanglosen Aufgaben zu beschäftigen. Im Gegenteil.

„Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass die Firma wirklich wissen wollte, wer ich bin und was ich kann. Ich wurde kontinuierlich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, bei denen ich zeigen konnte, wo meine Stärken liegen“, sagt er.

Ein Praktikum als Sprungbrett

Das war kein Zufall. Die IT-Branche boomt in Deutschland. Der Wettbewerb verlangt allen Unternehmen ab, sehr genau hinzuschauen, wo sich die jungen Talente befinden. 5Minds ist immer auf der Suche nach guten Programmierer:innen, die einen Mehrwert für das Unternehmen und den Teamgeist schaffen, indem sie gute Produktentwicklung als das Resultat einer Mannschaftsleistung verstehen und dennoch einem Projekt ihren Stempel aufdrücken. Wer sich im Praktikum gut schlägt, ist definitiv auch Kandidat:in für neue Herausforderungen im Unternehmen. Und tatsächlich einigten sich 5Minds und Stefan Luthardt wenige Wochen nach dem Praktikum auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit als Werkstudent. Von diesem Arrangement profitieren beide Seiten: Stefan Luthardt unterstützt für eine vereinbarte Anzahl von Stunden pro Woche als Junior Software Developer Projekte bei 5Minds. Die ermöglicht ihm, parallel sein Studium abzuschließen.

5Minds ist auf neue Teammitglieder stets gut vorbereitet, auch wenn diese erst einmal “nur” als Praktikant:innen dabei sind. Stefan bekam einen eigens für ihn eingerichteten Laptop samt Benutzerkonto zur Verfügung gestellt und wurde gleich in diverse Firmen-Chats integriert. In der Pandora-Gruppe tauschen sich Azubis, Werkstudent:innen, neue Angestellte und eben Praktikant:innen kontinuierlich aus, um gemeinsam Grundsatzfragen zu besprechen und damit Schritt für Schritt die Kultur von 5Minds zu verinnerlichen. Von Tag eins an nahm Stefan auch an den persönlichen Meetings der Gruppe teil: Willkommen im Team!

Jede und jeder ist wichtig bei 5Minds

Das Gefühl, respektiert zu werden für die Rolle, die er als Praktikant einnahm, begleitete Stefan zwei Wochen lang und beeindruckte ihn nachhaltig. Die Philosophie der Geschäftsführung, dass Erfolg nur durch eine gute Mannschaft entstehen kann, wird im Unternehmen gelebt. Jede und jeder ist wichtig bei 5Minds.

„Dann ging es Schlag auf Schlag“, erinnert sich Stefan. In zwei proppenvoll gepackten Arbeitswochen (ohne Überstunden) setzte der Student vier Projekte in verschiedenen Programmiersprachen um, in denen er seinen Leistungsstand, seine Kreativität und sein Zukunftspotenzial beweisen konnte. Unter anderem bastelte er an einer Variante des Strategiespiels “Vier gewinnt” und einer Version des Jump-and-Run-Spiels “Flappy Bird”.

Seine Erfahrungen mit Python, die er bereits vor seinem Praktikum gesammelt hatte, halfen ihm dabei, auch mit anderen Programmiersprachen wie JavaScript oder TypeScript schnell zurechtzukommen. „Mir wurden alle firmeninternen Informationsressourcen zur Verfügung gestellt, die mir beim Umsetzen eines Projektes dabei halfen, offene Fragen selbst beantworten zu können. Und wenn ich in eine Sackgasse geraten war, konnte ich jederzeit im persönlichen Austausch meine Fragen stellen“, sagt er.

Theorie aus dem Studium verknüpft sich mit der Praxis

Auch in die firmeneigene Software wie dem 5Minds Studio wurde Stefan Einblick gewährt. Er war dabei, wenn Entwickler:innen und Architekt:innen in ihren Freitagstreffen gemeinsam in großer Runde über die Engine sprachen und sich bei ihren Überlegungen immer an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientierten. Die Theorie aus dem Studium an der Hochschule Bochum verknüpfte sich an dieser Schnittstelle unmittelbar mit der Praxis: So arbeiten Entwickler:innen wirklich. Stefan lernte, wie Profis mit teils jahrzehntelanger Programmiererfahrung Probleme definieren, analysieren und entsprechende Lösungen ausprobieren und perfektionieren.

Als besonders wertvoll sind ihm zwei Stunden in Erinnerung geblieben, die er mit unserem Software-Entwickler Marius Jahn verbrachte. Dutzende Fragen habe er Marius gestellt, und der habe ihm mit großer Bereitschaft und Freude am Austausch detailliert die Antworten gegeben, die er suchte.

Viele „helle Köpfe“, die „gerne bei 5Minds arbeiten“

Auch über die Menschen, die in der IT-Branche in Deutschland arbeiten, hat Stefan einiges gelernt. Irgendwie war er davon ausgegangen, dass er auf einen Haufen Nerds treffen würde, die von morgens bis abends angestrengt über ihrer Tastatur hängen. Und, na klar, ist Arbeit nicht immer Zuckerschlecken. Und dennoch hat Stefan sehr genau wahrgenommen, „dass die Leute wirklich gerne bei 5Minds arbeiten und Spaß an dem haben, was sie tun.“ Viele „helle Köpfe“ habe er kennengelernt.

„Das Praktikum war besser, als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Das hat sich richtig für mich gelohnt“, sagt Stefan. Und auch die Stadt Gelsenkirchen freut sich über einen Imagegewinn, seit die Zechen dicht gemacht haben. Fußball gibt es hier sowieso, aber IT…? Ja, klar: 5Minds. Und künftig mit Stefan als Werkstudent.

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